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Bemalte Kinderhände mit Gesichtern
Tanja, Fotolia.de

Kindergärten

 

Bildung in der frühen Kindheit – der Kindergarten als Ort der Bildung

Kindergärten können und wollen die Familie nicht ersetzen. Ihr Auftrag ist die Unterstützung der Eltern in ihrer verantwortungsvollen Erziehungsaufgabe.
Der Kindergarten als 1. Stufe des Bildungssystems sichert Bildungschancen für alle Kinder.
Lernprozesse, die in früher Kindheit stattfinden, haben nachhaltigen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg des Menschen.

Im Kindergarten werden die Kinder ganzheitlich gefördert:
Neben dem Lernen durch das Spiel gehören die Möglichkeiten des Gestaltens ( z.B.: das Zeichnen, Malen, Werken, Bauen, Konstruieren, Singen, Musizieren und Tanzen), des Entdeckens und Forschens in der Natur- und Sachbegegnung (z.B.: beim Umgang mit Pflanzen und Tieren, mit neuen Materialien und Gegenständen) und die lebenspraktischen Tätigkeiten ( z.B.: im Umgang mit vielfältigen Gegenständen aus dem Alltag, beim Essen, An- und Ausziehen, Schneiden, Kleben usw.) zum Kindergartenalltag.

Kindergartenkinder bauen intensive Beziehung zur Pädagogin und zu anderen Kindern der Gruppe auf und gewinnen dadurch Vertrauen in sich und in die Umwelt.
Mit dieser emotionalen Sicherheit als Grundlage können sie ihr Lernpotenzial optimal entwickeln,  d.h. Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und weiterentwickeln.

Sprache:
Die altersgemischte Gruppe bietet dem Kind vor allem ein vielfältiges, soziales, aber auch sprachliches Lernfeld. Die Sprache ist das wichtigste Medium des Sozialkontaktes und nimmt eine entscheidende Rolle in der intellektuellen Entwicklung des Kindes ein. Gezielte Sprachförderung im Kindergarten trägt dazu bei, die Sprache als Ausdrucks- und Verständigungsmittel zu erleben, sowie das Sprachverständnis und die Sprechfreudigkeit der Kinder zu entwickeln.
Durch das Zusammenleben in der Gruppe wird das Kind spielerisch motiviert, die Sprache als Kommunikationsmittel einzusetzen und zu trainieren.

Der Kindergarten
- leistet in den verschiedenen Entwicklungsbereichen, wie zB. Sprache, Motorik, Wahrnehmung und Denken eine aufbauende differenzierte Bildungsarbeit, die den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen der Kinder bestmöglich gerecht wird,
- fordert und fördert die 5 – 6 Jährigen durch spezielle Angebote,
- berücksichtigt das Recht des Kindes auf Zuwendung und Anerkennung,
- respektiert die Eigenart kindlichen Handelns,
- beachtet das individuelle Lerntempo,
- forciert die Zusammenarbeit mit den Eltern, vor allem im Hinblick auf den Austausch über den Entwicklungsstand und die Lernfortschritte des Kindes und
- kooperiert nach Möglichkeit mit der Schule als nachfolgende Bildungseinrichtung.

Vielfältige Informationen für Eltern enthält außerdem der Newsletter des Kindergarten- und Hortreferates "Willkommen in der Welt des Kindergartens", der für die Zielgruppe der Eltern herausgegeben wurde und der im Kindergarten- und Hortreferat kostenlos angefordert werden kann.