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Kinderhaende
Tanja, Fotolia

Strahlenschutz

Unfälle in Kernkraftwerken können großräumige Kontaminationen (Strahlenbelastungen) auslösen. Der mangelnde Sicherheitsstandard mehrerer Kernkraftwerke in der Nähe der österreichischen Grenzen stellt in diesem Zusammenhang ein besonderes Risiko dar. Doch auch Reaktorunfälle in größerer Entfernung können - wie Tschernobyl zeigte - bei ungünstiger Wettersituation in Österreich zur Verstrahlung führen, die ab einer gewissen Intensität auch die Durchführung von Schutzmaßnahmen für bestimmte Bevölkerungsgruppen notwendig machen. Zusätzlich zur Gefährdung Österreichs durch Kernkraftwerke kann auch die Möglichkeit des Absturzes eines Flugzeuges oder Raumflugkörpers mit radioaktivem Inventar nicht ausgeschlossen werden.

Zielsetzung des Oö. Strahlenalarmplanes ist es, die Strahlenbelastung bei kerntechnischen Unfällen so gering wie möglich zu halten, da grundsätzlich jede Belastung des Menschen durch ionisierende Strahlung schädlich sein kann. Dies gilt im besonderen Maße für Kinder!