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Kinderhaende
Tanja, Fotolia

Weitere Informationen zu Sprachförderung

Zu Beginn des Arbeitsjahres 2015/16 trat eine neue Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die frühe sprachliche Förderung in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen für den Zeitraum von drei Jahren, d.h. bis Ende des Arbeitsjahres 2017/18, in Kraft.

Ziel der Vereinbarung ist, dass drei- bis sechsjährige Kinder in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen, die über mangelnde Sprachkenntnisse verfügen, insbesondere jene mit nicht deutscher Erstsprache, so gefördert werden, dass sie mit Eintritt in die erste Schulstufe der Volksschule die Unterrichtssprache Deutsch nach den „Bildungsstandards zur Sprech- und Sprachkompetenz zu Beginn der Schulpflicht“ möglichst beherrschen. Die frühe sprachliche Förderung soll den Einstieg in die Volksschule erleichtern, die Bildungschancen der Kinder optimieren und in weiterer Folge einen besseren Start in das Berufsleben ermöglichen.

Der „Beobachtungsbogen zur Erfassung der Sprachkompetenz in oberösterreichischen Kindergärten“ (BESK ) dient zur flächendeckenden Sprachstandsfeststellung, zur Identifizierung spezifischen Förderbedarfs und bildet die Grundlage für die Planung von zusätzlichen Sprachfördermaßnahmen.

Fachliche Grundlagen für die Umsetzung der sprachlichen Fördermaßnahmen in oberösterreichischen Kindergärten sind:

Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen

Bildungsplan-Anteil zur sprachlichen Förderung in elementaren Bildungseinrichtungen

Bildungsstandards zur sprachlichen Förderung in elementaren Bildungseinrichtungen

Konzept zur durchgängigen Sprachförderung in oberösterreichischen Kindergärten