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Kinderhaende
Tanja, Fotolia

Ausbildung für Tagesmütter/-väter

AUSBILDUNG FÜR TAGESMÜTTER/-VÄTER UND HELFER/INNEN

Das Land Oberösterreich hat in Zusammenarbeit mit den Tagesmüttervereinen einen „ Kombinierten Ausbildungslehrgang für Tagesmütter/-väter & Helfer/innen in Oö. Kinderbetreuungseinrichtungen" ausgearbeitet.

Dieser Lehrgang gilt ab dem Ausbildungsjahr 2012/13 als Mindeststandard für neue Tagesmütter/-väter und wird von verschiedenen Ausbildungsanbietern in Oö. durchgeführt.

Der Abschluss der kombinierten Ausbildung beinhaltet zwei Berufsabschlüsse und ermöglicht einerseits die gleichzeitige Ausübung beider Berufe als auch einen einfacheren Wechsel zwischen diesen Berufsfeldern.

Der Ausbildungslehrgang umfasst 110 Unterrichtseinheiten Theorie, 40 Unterrichtseinheiten Praktikum sowie einen Kindernotfallkurs (6 UE) und einen Erste Hilfe Grundkurs (16 UE).

Der Abschluss des Bundescurriculums als Ausbildung für Tagesmütter/-väter wird anerkannt.

Weiters besteht für ausgebildete Tagesmütter/-väter die Möglichkeit eine Zusatzausbildung zur Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigung und/oder besonderem Betreuungsaufwand zu absolvieren. Diese Ausbildung umfasst 140 Unterrichtseinheiten Theorie und 40 Unterrichtseinheiten Praktikum. Diese Zusatzausbildung ist fachliche Voraussetzung für die Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigungen im Sinne des Oö. ChG oder von Kindern für die erhöhte Familienbeihilfe bezogen wird, oder von Kindern mit erhöhtem Betreuungsbedarf, die von der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt werden.

Tagesmütter/-väter mit pädagogischer Grundausbildung im Elementarbereich (Kindergarten- und Hortpädagog/inn/en, Behindertenpädagog/inn/en, Absolvent/inn/en der Studienrichtungen Pädagogik und Sozialpädagogik bzw. der Pädagogischen Hochschulen) sind bereits durch ihre Ausbildung für die Bewilligung als Tagesmütter/-väter qualifiziert. Es ist lediglich die Absolvierung der berufsspezifischen Inhalte der Ausbildung für Tagesmütter/-väter, insbesondere der Rechtsgrundlagen, sowie der Umgang mit Missbrauchsfällen, in einem Gesamtausmaß von 10-14 Unterrichtseinheiten, erforderlich.